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juni 2020

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juni 2020
Liebe Eltern,

die Zeiten sind dynamisch und so auch die Entscheidungen des Schulministeriums.

Folgende für die Primarstufe interessanten Neuigkeiten erreichten die Schulen soeben:

"Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen und Sachlage hält die Landesregierung – auch in Kenntnis des damit verbundenen organisatorischen Aufwands - die Wiederaufnahme eines verantwortungsvollen Normalbetriebs an den Grundschulen bzw. an den Schulen der Primarstufe ab dem 15. Juni 2020 für geboten.

Ab Montag, 15. Juni 2020, gilt daher Folgendes:
  1. Weitere Öffnungen in den Schulen der Primarstufe
In den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen kann ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet werden. Diese Schulen kehren damit grundsätzlich wieder zu einem Regelbetrieb mit Unterricht möglichst gemäß Stundentafel zurück. Unterrichtskürzungen sind dann in Erwägung zu ziehen, wenn dies aufgrund von Personalmangel unvermeidbar ist. In diesen Fällen ist sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler an der Ausweitung des Unterrichts gleichmäßig teilhaben. Auf diese Weise erleben alle Schülerinnen und Schüler, auch jene mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung an den verschiedenen Förderorten vor Beginn der Sommerferien wieder den vertrauten Unterricht im Klassenverband und damit ein Stück schulische Normalität. Zudem können in dieser Zeit Erfahrungen der zurückliegenden Wochen gemeinsam aufgegriffen und weitere Erfahrungen mit Blick auf das kommende Schuljahr gesammelt werden. Für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte und letztlich für uns alle ist dies vor allem aber auch ein Signal, dass Schule nach dem Ende der Ferien so normal wie möglich wieder stattfinden soll.

Möglich ist die Rückkehr zum Regelbetrieb durch eine Neuregelung der infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen.

Im Mittelpunkt steht hierbei ein schon in anderen Ländern verfolgtes Konzept. Es ersetzt für die Schulen der Primarstufe die individuelle Abstandswahrung (1,50 m) durch ein Konzept, wonach konstante (Lern-)Gruppen gebildet und durch deren Trennung Durchmischungen vermieden werden. Dies ist in der Primarstufe wegen des vorherrschenden Unterrichts im Klassenverband und wegen des Klassenlehrerprinzips, das zusätzliche Fluktuation vermeiden hilft, mit pädagogischen und schulorganisatorischen Rahmenbedingungen gut vereinbar.

Für den Schulalltag bedeutet dies:

Die Klassenverbände verbringen die Unterrichtszeit gemeinsam in ihrem Klassenraum. Unterrichtsangebote, die eine Durchmischung von Lerngruppen mit sich bringen würden, unterbleiben bis zum Beginn der Sommerferien. Durch gestaffelte Anfangs- und Pausenzeiten muss eine Trennung der Lerngruppen auch außerhalb des Unterrichts gewährleistet werden. Wo dies aufgrund der organisatorischen oder baulichen Gegebenheiten nicht sicherzustellen ist, gilt auf den Verkehrsflächen, auf Pausenhöfen und im Sanitärbereich weiterhin das Abstandsgebot und, sofern unvermeidbar, das Gebot zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Wie bisher sollen Dritte, also auch Eltern, das Schulgelände möglichst nicht betreten. Wichtig ist die Dokumentation der Anwesenheit und der jeweiligen Gruppenzusammensetzung, um im Infektionsfall eine sofortige effektive Rückverfolgung durch die Gesundheitsbehörden zu unterstützen.

Durch die Nutzung fest zugewiesener Räume sind tägliche Zwischenreinigungen nicht erforderlich. Allerdings ist auf eine regelmäßige Durchlüftung zu achten. Die Schulträger gewährleisten in Abstimmung mit der Schulleitung den erforderlichen Hygienestandard auch bei Vollbetrieb. Die Schulleitungen ihrerseits dokumentieren die aus Anlass eines erweiterten Schulbetriebs gegebenenfalls zusätzlich getroffenen Maßnahmen im Hygieneplan (§ 36 Infektionsschutzgesetz).

Überall dort, wo den Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen wieder ein tägliches Unterrichtsangebot gemacht werden kann, endet die Notbetreuung mit Ablauf des 12. Juni 2020. Kann eine weiterführende Schule für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ein volles Unterrichtsangebot nicht gewährleisten, wird die Notbetreuung in diesen Schulen für nicht beschulte Kinder fortgesetzt.

Unter Beachtung des Hygienekonzepts der Schule und der vorhandenen Kapazitäten wird auch der OGS-Betrieb sowie der Betrieb der sonstigen Betreuungsangebote wiederaufgenommen. Einschränkungen wird es ggf. durch die Notwendigkeit der Bildung konstanter Gruppen und die zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten geben müssen. Schulleitung und OGS-Leitung entscheiden gemeinsam, welche Regelungen für die Teilnahme getroffen werden. Inwieweit eine Verpflegung sichergestellt werden kann, ist vor Ort zu entscheiden.

Die für die Sommerferien vorgesehenen OGS-Angebote werden ebenfalls unter Beachtung geltender Infektionsschutzregeln durchgeführt. Das Ministerium für Schule und Bildung prüft darüber hinaus, zusätzliche Ferienangebote für weitere Schülergruppen zu ermöglichen und entsprechend finanziell auszustatten. Zu all diesen Punkten wird es zeitnah eine gesonderte Information geben. 
 
  1. Teilnahme am Unterricht bei erweitertem Schulbetrieb
Auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie sind alle Schülerinnen und Schüler grundsätzlich verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Aus Anlass einer Erweiterung des Präsenzunterrichts ist noch einmal auf Folgendes hinzuweisen:

Die Erziehungsberechtigten müssen darauf achten, dass die Kinder vor dem Schulbesuch keine der bekannten Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen.

Sofern Schülerinnen und Schüler eine Corona-relevante Vorerkrankung haben oder mit Angehörigen mit entsprechenden Vorerkrankungen in häuslicher Gemeinschaft leben, entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020. Es gelten – wie bisher schon - die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 Schulgesetz NRW). Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte - die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird angeraten. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch die Teilnahme am Präsenzunterricht bei ihrem Kind möglich ist. In Zweifelsfällen kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen und ein schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten einholen.

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht, entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht, wenn ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt. Ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter diese Vorerkrankung bereits bekannt, so kann von der Vorlage des Attestes abgesehen werden; in diesem Fall ist die Kenntnis der Vorerkrankung zu dokumentieren."

Sie können davon ausgehen, dass die Sternwartschule ab dem 15. Juni 2020 wieder täglichen Unterricht für alle Kinder anbieten wird. Auch werden wir alle OGS- und 13+-Kinder im Anschluss betreuen. Die Notbetreuung endet damit am 12. Juni 2020.
Ein konkretes Konzept für einen "verantwortungsvollen Normalbetrieb" müssen wir nach den neuen Vorgaben kurzfristig erarbeiten. Ich werde Ihnen am kommenden Montag genauere Informationen mitteilen, aber mit diesen ersten Zusagen können Sie vielleicht schon mal Ihre privaten Notwendigkeiten weiterplanen.


Es bleibt eine spannende Zeit für uns alle,

mit besten Grüßen aus der Sternwartschule,

Christine Schilmar

Betreuung in den Sommerferien

juni 2020
Liebe OGS- Eltern,
 
vielen Dank für Ihre Beteiligung an der Abfrage zur Ferienbetreuung. Die Ergebnisse habe ich anonymisiert an die Schulverwaltung weitergeleitet.
 
Wir warten nach wie vor auf genaue Informationen des Ministeriums und der Stadt Düsseldorf zur Durchführung der Ferienbetreuung.  Bisher sind uns nur die Informationen bekannt, die Sie auf der Seite des Schulministeriums nachlesen können:
 
"Findet in den Sommerferien eine Notbetreuung statt?

Das Schulministerium erarbeitet derzeit Konzepte, ob und wie eine Notbetreuung und ggfs. weitere Angebote in den Ferien stattfinden. Neue Entwicklungen und Informationen werden zeitnah in dieser FAQ-Liste veröffentlicht.

Findet in den Sommerferien das OGS-Ferienangebot statt?

Sofern im Regelbetrieb ein OGS-Ferienangebot stattgefunden hätte, kann dieses stattfinden, sofern die personellen und räumlichen Voraussetzungen vor Ort gegeben sind. Die Ferienangebote der OGS werden, wie im Regelbetrieb, durch Personal des Trägers geleistet. Ggfs. ist das geplante Angebot aufgrund der aktuellen Situation nicht überall vollumfänglich aufrecht zu erhalten. Hierfür prüft das Schulministerium ein entsprechendes Zusatzangebot und wird darüber zeitnah informieren.

Da OGS-Ferienangebote häufig als schulübergreifendes Programm gestaltet werden, sind neue Gruppenzusammensetzungen nicht zu vermeiden. Die gebildeten Gruppen in der Ferienbetreuung sind konstant zu halten und zu dokumentieren, um die Durchmischung der Gruppen und neue Infektionsketten zu vermeiden.  Für Ferienangebote gelten die bekannten Vorgaben zum Infektionsschutz und zur Hygiene. (Ggfs. Link zum Gutachten)

Auch Ausflüge oder das Aufsuchen von anderen Einrichtungen (z.B. Museum, Theater...) sind während der Ferienangebote grundsätzlich möglich, da die Geltungsdauer des Fahrtenerlasses, der solche Unternehmungen im laufenden Schuljahr untersagt, auf den Beginn Sommerferien am 29. Juni 2020 begrenzt ist. Auch bei Ausflügen sind entsprechende Hygienekonzepte einzuhalten."

An der Sternwartschule haben bei Regelbetrieb 125 Kinder in fünf OGS- Gruppen Platz und werden von fünf Erzieherinnen betreut. 

Unter den zurzeit geltenden Hygienebedingungen (fester Sitzplatz/ Abstandsregel) finden 50-55 Kinder in fünf Gruppen Platz. Durch den Weggang von Claudia Borowscyk ist die OGS mit Erzieherinnen entsprechend unterbesetzt. Von unserem Träger wurde uns deshalb noch ein Praktikant zur Verfügung gestellt. Die Situation ändert sich nach den Sommerferien, wenn Jenni Rammelt aus der Elternzeit zurückkehrt und zusätzlich eine neue Erzieherin eingestellt wird.

Sie haben eine hohe Nachfrage an Betreuungsbedarf in den Sommerferien geäußert,  was absolut nachvollziehbar ist. Gerne würden wir diese Nachfrage bedienen. Die personellen und räumlichen Voraussetzungen werden das jedoch in dem nachgefragten Umfang nicht zulassen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass wir pro Kind 7-8 Tage Betreuung für die Sommerferien anbieten können, sollten die Eltern verbindlich anmelden , die bei der Abfrage Bedarf angemeldet haben. 

Die Stadt Düsseldorf sucht nach alternativen Ferienangeboten für Kinder, damit sich die Betreuungssituation entspannt. Bleiben Sie da bitte bei Bedarf aufmerksam. Sollte die Schule diesbezüglich Informationen erhalten, geben wir sie gerne unverzüglich an Sie weiter. 

Die Betreuungssituation ist leider für alle Beteiligten unbefriedigend. Ihr Bedarf wächst nachvollziehbar von Woche zu Woche. Wir haben bereits jetzt täglich die Hälfte unsere Schülerschaft durch Präsenzunterricht und Notbetreuung in der Schule. Leider kommen wir personell an unsere Grenzen, da wir auf eine geringe Gruppengröße achten müssen.

Ich hoffe, wir kommen als Schulgemeinschaft gut durch diese dynamische Zeit. Das Team der Sternwartschule wünscht Ihnen weiterhin beste Gesundheit! 

Viele Grüße, 

Christine Schilmar



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